Bitte vormerken: 30. Hersbrucker Eselrennen am Sonntag 01.August 2010, 14:00 Uhr
 



Wir wünschen schon jetzt viel Spaß und Freude beim
"30. Hersbrucker Eselrennen"

LSG, Hersbruck

Der Sieger des 29. Hersbrucker Eselrennens  

im Renneinsatz

Django's Nikolaus 

Besitzer Gestüt Kaltenhof (Ina Wölfel)

 

Aus einer Stammtischidee bildete sich 1980 der "1. Eselclub Hersbruck". 1981 richtete der Eselclub das "1. Hersbrucker Eselrennen" aus, damals noch auf der "Sartoriusinsel". Dieser einmalige Spaß für Jung und Alt fand sofort eine nicht für möglich gehaltene Resonanz und wird seitdem alljährlich als Höhepunkt des Hersbrucker Altstadtfestes - immer am 1. Sonntag im August - durchgeführt.

Nach dem 10. Rennen löste sich der Eselclub auf. Ab dem 11. Rennen hat der 1.FC Hersbruck, auf dessen Sportanlage die Veranstaltung seit 1987 abläuft, die Rolle des Veranstalters übernommen.

Am Sonntag, 2.August 2009 um 14 Uhr fand das durch Rundfunk und Fernsehen weit über den heimischen Raum hinaus bekannte und beliebte Rennen der Grautiere zum 29. Mal statt. Knapp 20 Esel aus ganz Bayern und einer aus Stuttgart rannten um Pokale und Preisgelder. Dieses Mal war der Wettergott den Eselfreunden wohl gesonnen: Bei strahlendem Sonnenschein und besten Bedingungen eröffnete der Schirmherr der Veranstaltung das Spektakel - ein Riesenspaß für Jung und Alt. Ca. 4000 begeisterte Zuschauer kamen zur Sportanlage des 1. FC Hersbruck, um sich zwei Stunden zu amüsieren. Sie feuerten "Eseltreiber" und Esel frenetisch an. 

"Django's Nikolaus" gewinnt wieder einmal das Hersbrucker Eselrennen!

Aus der Hersbrucker Zeitung vom 03.08.09:

„Schwarzer Blitz“ dominiert „Ascot der Esel“

 
HZ_Lokal
 
HERSBRUCK (ap) - Sie kämpften mit Ausschlagen der Hinterbeine, wetzten an der Startlinie nervös die Hufe und versuchten, die graue Konkurrenz bereits vor dem Wettbewerb zu beeindrucken: die langohrigen Hauptdarsteller beim 29. Hersbrucker Eselrennen. Trotz herausragender Leistungen der angetretenen Grautiere stach einer einmal wieder besonders hervor, Seriensieger Django‘s Nikolaus.

Nachdem der „schwarze Blitz “ sich vergangenes Jahr Rennesel Anton aus Stuttgart beugen musste, zeigte Nikki unter den über viertausend Augenpaaren von Esel-Fans und Neugierigen über Vorrunde, Halbfinale und Endlauf, wer die schnellsten Hinterläufe bei der „Formel Esel “ besitzt. Den traditionellen eseligen Rennspaß auf der Alexander-von-Heyking-Anlage eröffnete Schirmherr Landrat Armin Kroder mit einem Stimmungstest, der die Besuchermassen entsprechend einstimmte und in den das Wettkampf-Iah der Langohren mit einfloss.

Schon in den ersten der fünf Vorläufe mit Grautieren aus der ganzen Region zeigte den besonderen Reiz des Hersbrucker „Ascots der Esel “: einigen Hochleistungseseln machte die Hitze offenbar zu schaffen, so dass sie mit „Getriebeschaden “ liegen blieben; Da half manchmal nicht einmal mehr das eigentlich untersagte Möhren-Doping, sondern nur Sonderapplaus des begeisterten Publikums oder wenig liebevolles Schieben und Zerren. Anderen Treibern dagegen kam der eselige Staffelstab, der in den vier Runden an den nächsten Läufer möglichst unfallfrei übergeben werden muss, gar ganz abhanden oder sie kapitulierten mit Stürzen vor dessen Schnelligkeit.

Von dieser hatte Nikki an diesem Tag am meisten. Zusammen mit Little Foot aus Dietershofen, Tilo, Kyara, Titelverteidiger Anton und Caesar bildete er die Riege der „Top-Esel “, die über Vorrunde und Hoffnungsläufe den Weg ins spannende und rasante Finale fanden. Wie erwartet startete das Favoritenduo Nikki und Anton furios. Doch während Rennesel Nikki sein Höllentempo halten konnte, trabte Anton als Dritter gemächlich ins Ziel. Caesar ersprintete sich den Vizerang.